Warum werden adoptierte Katzen in Tierheime zurückgebracht?

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Jedes Jahr werden im Vereinigten Königreich etwa 131 000 Katzen in Tierheimen aufgenommen. Wenn diese Katzen adoptiert werden, ist ihr neues Zuhause manchmal kein Zuhause für immer, und die Menschen geben die Katze schließlich an ein Tierheim zurück.

Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Eine ältere Adoptivkatze ist möglicherweise nicht die beste Wahl für einen Haushalt mit lebhaften kleinen Kindern. Wer zum ersten Mal eine Katze adoptiert, weiß vielleicht nicht, wie er seinem neuen Haustier bei der Eingewöhnung helfen kann. Wenn Du überlegst, eine Katze zu adoptieren, nimm Dir etwas Zeit, um Dich über die häufigsten Gründe für die Abgabe einer Katze im Tierheim zu informieren, um die bestmögliche Situation für Dich und Deinen potenziellen neuen Gefährten zu schaffen.

Unangemessenes Urinieren

Das Urinieren außerhalb der Katzentoilette ist häufig der Hauptgrund für die Rückgabe einer Katze an ein Tierheim. Die Behebung dieses Verhaltens hängt von der Ursache ab. Katzen nutzen den Geruch von Urin, um sich selbst zu beruhigen und ihr Revier zu markieren, erklärt pfoetchenhilfe.info. Es ist also nur logisch, dass der Stress in einem neuen Zuhause zu einem gewissen Fehlverhalten in Bezug auf die Katzentoilette führt. Einige Katzen, die von einem Leben im Freien adoptiert wurden, verstehen möglicherweise nicht, was Du erwartest. Die Ausscheidungen von Katzen sind auch ein Anhaltspunkt für ihre Gesundheit. Eine Katze, die plötzliche ihre Toilettengewohnheiten ändert, kann krank sein und benötigt definitiv eine tierärztliche Untersuchung.

Um zu vermeiden, dass eine Katze in ein Tierheim zurückgebracht wird, und stattdessen gute Katzentoilettengewohnheiten zu fördern, beschränke den Zugang einer neuen Katze in den ersten 1-2 Wochen auf ein Einzelzimmer. Mache es der Katze leicht, das Katzenklo zu finden. Stelle sicher, dass Du große Katzentoiletten verwendest, die eine Katze leicht benutzen kann. Einige Katzen wollen eine Toilette für die Flüssigkeiten und eine andere für die festen Ausscheidungen, also funktionieren zwei Katzentoiletten möglicherweise besser als nur eine.

Die meisten Katzen bevorzugen offene Katzentoiletten, die keine Gerüche enthalten, und sie meiden eine stinkende, schmutzige Katzentoilette. Reinige sie täglich! Katzen bevorzugen außerdem feines, sandiges Streu zum Graben und könnten "protestieren", wenn Du versuchst, die Marke zu wechseln. Ehemalige Freigängerkatzen müssen sich eingewöhnen, daher solltest Du Erde auf das Streu geben, um ihnen den Übergang zu einem Leben im Haus zu erleichtern.

Unerkennbare junge Frau hält ihre gestreifte Katze, die ernst schaut. Besitzer:in umarmt Haustier auf weißem Hintergrund.

Kratzen

Alle Katzen, insbesondere frisch adoptierte Katzen, müssen kratzen. Katzen kratzen, um ihre Krallen zu feilen, ihr Revier zu markieren, ihren Körper zu strecken und Stress abzubauen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Katzen an Möbeln, Wänden und anderen ungeeigneten Stellen kratzen. Viele neue Besitzer:innen geben ihre Katze ins Tierheim zurück, um ihre Inneneinrichtung zu retten.

Plane dieses normale Verhalten mit ein. Katzen zeigen Dir, was sie bevorzugen, von vertikalen Polsterflächen bis hin zu horizontalem Holz oder Teppich. Auch Katzen haben bevorzugte Kratzstellen. Sie möchten ihre Kratzspuren sehen, also platziere das Kratzobjekt an einer attraktiven Stelle. Die besten Plätze sind in der Nähe eines Fensters, eines Weges, einer Tür oder eines anderen wichtigen Aufenthaltsortes der Katze, z. B. des Futternapfes. Bedufte die Kratzflächen mit Katzenminze und locke Dein Haustier mit Federspielzeug zum Kratzen.

Mache unerwünschte Kratzstellen unattraktiv, indem Du doppelseitiges Klebeband an Möbeln anbringst und die erwünschten Kratzstellen in der Nähe platzierst, bis die Katze die neuen Regeln gelernt hat. Unangemessenes Kratzen löst sich in der Regel von selbst, wenn Du bessere, angemessenere Kratzmöglichkeiten anbietest. Du kannst sogar Deinen eigenen Kratzbaum für Deine Adoptivkatze bauen.

Gesundheitsprobleme

Neue Tierbesitzer:innen wollen oft ein gesundes Tier adoptieren. Kranke oder verletzte Katzen sind nicht nur schwer zu versorgen, auch die Tierarztrechnungen sind Ausgaben, die sich viele Menschen nicht leisten können.

Informiere Dich über die finanziellen Verpflichtungen, die mit der Anschaffung einer Katze verbunden sind, bevor Du in ein Tierheim gehst. Erkundige Dich, ob Deine neue Katze kastriert wurde, ob ihre Impfungen auf dem neuesten Stand sind und welche anderen Probleme zu erwarten sind, um unerwartete finanzielle Überraschungen zu vermeiden. Du kannst auch einige Monate oder Jahre, bevor Du ein neues Haustier in Deine Familie aufnimmst, eine Haustierversicherung abschließen oder ein Sparkonto einrichten. Auf diese Weise musst Du nicht in Erwägung ziehen, eine Katze aus finanziellen Gründen an ein Tierheim abzugeben.

Zusammenleben mit Kindern und anderen Haustieren

Viele Familien wünschen sich eine Adoptivkatze, die sich gut mit Kindern und anderen Haustieren versteht. Tierheime beobachten das Temperament einer Katze vor der Adoption, aber Stress und die künstliche Umgebung eines Tierheims machen es schwer, die Persönlichkeit eines Kätzchens genau zu beurteilen. Suche nach Katzen, die bereits mit anderen Tieren oder Menschen zusammengelebt haben. Welche Persönlichkeitsmerkmale wichtig sind, hängt oft davon ab, wer in Deinem Haushalt lebt, z. B. große Hunde oder kleine Kinder. Geduld ist das A und O. Katzen können Wochen brauchen, um sich an neue Menschen, Orte und Haustiere zu gewöhnen.

Viele Katzen wollen auch keine neuen Menschen kennenlernen, bis sie sich in ihrer Umgebung sicher fühlen. Lasse Deine Katze mindestens eine Woche lang in einem Raum, fern von Kindern und Haustieren, entspannen. So hat die Katze einen vertrauten, sicheren Rückzugsort, während sie andere Haustiere durch das Schnüffeln unter der Tür kennenlernt. Gib der neuen Katze dann die Möglichkeit, den Rest des Hauses zu erkunden, während andere Haustiere und Kinder nicht anwesend sind. Sobald sie die besten Verstecke und Ecken kennengelernt haben, sind Katzen eher bereit, neue Familienmitglieder kennenzulernen.

Eine adoptierte Katze möchte ihre Interaktionen kontrollieren. Fremde könnten sie erschrecken. Bitte Kinder, Partner:innen und Besucher:innen, sich auf den Boden zu setzen und so zu tun, als würden sie die Katze ignorieren. Lasse das neue Haustier kommen – oder auch nicht. Vermeide es, die Katze zu berühren, bis sie sich von selbst nähert und durch sanftes Kopfstoßen um Streicheleinheiten bittet. Vieles funktioniert bei Katzen über den Geruch. Nicht alle Katzen sitzen gerne auf dem Schoß, aber sie reiben sich an den Personen, denen sie vertrauen. Es dauert seine Zeit, aber der Kopfstoß an Dein Schienbein ist ein sicheres Zeichen dafür, dass Deine neue Katze Dich als vertrauten Freund akzeptiert.

Einschränkungen bei der Unterbringung

Es kann vorkommen, dass Katzen aufgrund von Änderungen oder Missverständnissen bei den Beschränkungen für Haustiere in Wohnungen an die Tierheime zurückgegeben werden. Wenn Du zur Miete wohnst oder in eine neue Wohnung umziehst, frage Deinen Vermieter, ob Du eine Katze halten darfst. Wenn Du die Regeln für Haustiere im Voraus kennst, kannst Du besser entscheiden, ob dies das richtige neue Zuhause für Dich und Deine zukünftige Katze ist. Auf diese Weise vermeidest Du, dass Du eine Katze ins Tierheim zurückbringen musst, weil keine Katzen in der neuen Wohnung erlaubt sind.

Es gibt noch weitere Gründe, warum Menschen Katzen in Tierheimen abgeben, aber das sind die häufigsten. Mit ein wenig Recherche und Geduld kannst Du Dein Zuhause für Deine neue Katze angenehm gestalten. Wenn sie Schwierigkeiten haben, sich anzupassen, solltest Du nicht gleich zurück ins Tierheim eilen. Geduld und Zeit, um Deine Katze an die neue Situation zu gewöhnen, sind sehr hilfreich. Wenn Deine neue Katze glücklich ist und sich wohlfühlt, ist sie auf dem besten Weg, der perfekte Begleiter zu werden.

Biographie der Autorin

Amy Shojai

Amy Shojai

Amy Shojai, CABC, ist eine zertifizierte Tierverhaltensberaterin und eine landesweit bekannte Autorität auf dem Gebiet der Haustierpflege und des Verhaltens. Sie begann ihre Karriere als Tierarzthelferin und ist die preisgekrönte Autorin von mehr als 35 Sachbüchern über Haustiere.

 

Überprüft von Dr. Hein Meyer, DVM, PhD, Dipl-ECVIM-CA

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