Welpentraining

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So lernt Ihr WelpePuppy

Jeder wünscht sich einen gut erzogenen, glücklichen und geselligen Welpen. Das kann er aber nur sein, wenn Sie ihm das entsprechende Rüstzeug mit auf den Weg geben. Darum ist es sehr wichtig, früh mit der Erziehung zu beginnen. Das Training Ihres Welpen wird vermutlich schon begonnen haben, bevor Sie ihn abholen. Ihr Welpe wird schon einige grundlegende Kommandos kennen und vielleicht bereits stubenrein sein. Aber ab jetzt sind Sie dran.

Ihr Welpe wird sehr schnell lernen, daher ist es wichtig, dass er gleich von Anfang lernt, wie er sich richtig verhalten soll. Es mag offensichtlich sein, aber ohne Erziehung kann Ihr Welpe nichts lernen. Sie müssen ihm also vom ersten Tag an beibringen, wie er sich verhalten soll.

Es gibt Hunderte von Büchern zu diesem Thema und in vielen Regionen werden Welpenkurse in Hundeschulen angeboten. Fragen Sie Ihren Tierarzt um Rat, was für Ihr Tier am besten ist oder vielleicht bietet auch die Tierarztpraxis selbst einige Kurse an. Es gibt diverse Möglichkeiten, das Training anzugehen, aber es gibt einige goldene Regeln, die jeder beachten sollte:

Fein gemacht! Hunde lernen durch Assoziation, wenn Ihr Welpe also etwas gut gemacht hat, belohnen Sie ihn, denn dadurch wird er das gewünschte Verhalten sehr wahrscheinlich wiederholen. Die Belohnung muss aber unmittelbar mit der Handlung verbunden sein, das heißt, sie muss sehr schnell erfolgen, innerhalb von ein oder zwei Sekunden. Sie kann aus Futter bestehen oder man lobt den Welpen verbal oder beides zusammen. Auch Spielen kann eine Belohnung sein.

Machen Sie täglich 5 oder 6 kurze Trainingseinheiten, die nicht zu lang sind, so etwa zwei Minuten. Und üben Sie mit Ihrem Welpen in unterschiedlichen Umgebungen, wie zum Beispiel drinnen, draußen und auf Spaziergängen, aber achten Sie darauf, dass es keine Ablenkung gibt, damit Ihr Welpe aufmerksam ist und versteht, was Sie von ihm möchten. Lesen Sie hierzu auch den Artikel über Klickertraining.

Nicht so wirklich fein gemacht! Ihr Welpe muss lernen, was er tun darf und was nicht. Kauen ist zum Beispiel seine Art, die Welt zu erkunden und er weiß nicht, was er zerkauen darf und was nicht. Unerwünschtes Verhalten sollte man ignorieren, das heißt aber nicht, dass man ihn anschreien, schlagen oder wütend anstarren sollte. Tun Sie einfach so, als sei er nicht da.

Es gibt aber auch Verhaltensweisen, bei denen es zu gefährlich wäre, sie zu ignorieren, wie beispielsweise auf einem Elektrokabel herumzukauen. Anschreien und Schlagen ist natürlich auch hier keine Lösung. Unterbinden Sie die Handlung, indem Sie „Nein“ sagen und er auf sie aufmerksam wird. Belohnen Sie ihn, wenn er gehorcht und aufhört zu kauen.

Sagen Sie einfach NEIN

Wenn es ein Kommando gibt, dass Ihr Welpe auf jeden Fall lernen sollte, dann ist das „Nein“. Wenn Ihr Welpe etwas Gefährliches oder Zerstörerisches tut, sollten Sie sein Verhalten mit einem entschiedenen „Nein“ unterbinden. Man muss gar nicht laut werden, sagen Sie es ruhig aber bestimmt. Und loben Sie ihn überschwänglich, sobald er damit aufhört.

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