Wenn Ihr Hund stirbt
Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Hundes liegt bei
zehn bis zwölf Jahren. Darum müssen sich die
allermeisten Besitzer irgendwann auf den schmerzhaften Verlust
Ihres Lieblings vorbereiten. Einen so treuen Gefährten zu
verlieren fällt niemandem leicht. Zu wissen wie man sich
in diesem Falle verhält, kann daher beruhigend sein.
Wenn Ihr Hund zuhause stirbt, sollten Sie bereits
Vorbereitungen getroffen haben, was mit seinem Körper
geschehen soll. Sie sollten sich auch darüber im Klaren
sein, ob Sie sich selbst um seinen Körper
kümmern möchten oder dies professionellen
Händen überlassen wollen.
Rufen Sie den Tierarzt an
Die erste Person, die Sie über den Tod Ihres Hundes
benachrichtigen sollten, ist Ihr Tierarzt. Sollte dieser nicht
die Möglichkeit haben, sich nach Ihren Vorstellungen um
den Hundekörper zu kümmern, so kann er Ihnen doch am
besten raten, an wen Sie sich alternativ wenden können.
Wenn sich in Ihrer Nähe ein Tier-Friedhof befindet,
können Sie auch den dort angebotenen Abhol-Service
nutzen.
Es können Umstände eintreten, die verlangen, dass
Sie den Körper selbst transportieren müssen. Sollten
Sie sich dann nicht in der Lage fühlen zu fahren, lassen
Sie es lieber sein! Fragen Sie stattdessen einen Freund, einen
Verwandten oder einen Nachbarn um Hilfe.
Es könnte mehr als ein paar Stunden dauern, bis Sie den
Körper in eine speziell dafür vorgesehene Einrichtung
übergeben haben. In einem solchen Fall sollten Sie
Folgendes beachten: Der Körper beginnt sich zu zersetzen
und riecht mit der Zeit sehr unangenehm. Dieser Zustand tritt
bereits nach sechs Stunden sehr stark und vor allem bei warmem
Wetter ein. Und je wärmer es ist, desto schneller geht der
Vorgang natürlich vor sich. Wir raten Ihnen daher, darauf
zu achten, den Körper Ihres verstorbenen Hundes kühl
zu lagern.
Die Zeit der Trauer um ein so besonderes vierbeiniges
Familienmitglied ist immer sehr schwer. Versuchen Sie, sich die
schönen Momente in Erinnerung zu rufen, die Sie gemeinsam
erleben durften.